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Teichi's VR6-Turbo Umbaubericht

 

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Auf diesen Seiten möchte ich die Änderungen und Umbauten meines VW Golf III darstellen. Es fing als harmloser 1,6L 75PS GL'er an und endet vorerst bei einem über 300PS starken VR6-Turbo mit Brembo-Bremse und 17 Zoll Rädern. Und das ist bestimmt noch nicht das Ende der Fahnenstange...

Letze Aktualisierung: 19.02.2015 20:09:32

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"Erste Schritte"

Mein erstes eigenens Auto und die ersten Veränderungen. Außerdem der Komplettumbau auf VR6-Technik und Komplettlackierung.

 

Zuerst mal: Das bin ich. Matthias aus Niederfinow, mittlerweile wohnhaft in Bernau.

 

Dann fangen wir mal vorne an: Mit 18 (also 1998), während des Abi's kaufte ich (mit finanzieller Unterstützung meiner Eltern und Großeltern) einen 1993'er Golf III GL 75PS in Rot.

(der rechte auf dem Bild ist es)

Die Umrüstungen begrenzten sich damals mangels finanzieller Mittel auf Tieferlegung und Endschalldämpfer.

Alles weitere ging im Jahr 2001 während meiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker los. Da kaufte ich mir dieses alles entscheidende "Teil". Ein Unfall-Golf-VR6 aus Ebay für 1200 DM. Dafür bin ich gemeinsam mit meinem Vater und geliehenem Ford-Transit + Trailer einmal quer durchs Land gefahren um das "Teil" bei Münster zu holen. Der Komplettumbau meines GL'ers zum VR6 folgte im Winter 2002/2003. Damit verbunden wurde der Wagen gleich umlackiert in ein schönes Blau-Metallic (Light-Montego-Blue-Perl von Chrysler/USA). Tatkräftige Unterstützung erhielt ich dabei von meinem Vater. Das hieß: jeden Tag nach der Arbeit in die eigene Werkstatt und das Auto erst komplett auseinander und nach der Lackierung wieder komplatt zusammenbauen. Dabei wurden selbstverständlich alle Teile des VR6-Spenders übernommen. z.B. Motor, Getriebe, Achsen, ABS-EDS, Innenausstattung, Klimaanlage, Abgasanlage, Sportfahrwerk usw.

 

Hier wird der GL komplett zerlegt

 

 Hier ist er vollständig zerlegt. Es sind auch alle Scheiben raus. Quasi jede Schraube wurde entfernt.

 

 

Spenderfahrzeug bei der Zerlegung

 Das Herzstück

 

Ein paar Detailaufnahmen von Motor- und Innenraum um den späteren Zusammenbau zu erleichtern, als Gedächtnisstütze sozusagen. Geholfen hat das allerdings wenig.

 

Armaturenbrett ausgebaut, ein paar Kabel sind hier zu sehen.

 

Vom Spenderfahrzeug wurden weiterhin übernommen:

  • Alufelgen 7x15 mit Reifen 205/50R15 Dunlop SP 2000
  • Sportfahrwerk Eibach mit Koni-Dämpfern (härteverstellbar)
  • Domstreben vorn und hinten

 

So sah er dann lange Zeit aus (und ich übrigens auch):

 

 

Irgendwann tauchte ein merkwürdiges Geräusch aus dem Bereich Vorderachse auf. Nach mehreren Untersuchungen, auch mit Hilfe der Kollegen auf der Arbeit wurde das Differentialgetriebe als Ursache für die Geräusche diagnostiziert. Um Fehldiagnosen auszuschließen wurden mehrere Probefahrten unternommen und sogar ein Stetoskop bei laufendem Motor auf der Hebebühne eingesetzt.

An dieser Stelle soll nebenbei erwähnt werden, dass ein Radlagersatz für vorn schon seit längerem bereitlag. Wieso der angeschafft wurde, weiß ich nicht mehr. Er wäre jedenfalls da gewesen. Dazu später mehr.

Also sollte die Geräuschquelle ausgeschaltet weden. Dazu mußte das Getriebe raus und zerlegt werden. Dies erforderte natürlich den erneuten Ausbau vom Motor/Getriebe. Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich die Steuerketten erneuert.

Hier ein paar Bilder dieser Aktion:

Der leere Motorraum

 

Der Motor ausgebaut und Getriebe abgebaut

 

Das Getriebe noch zusammengebaut (Kupplungsseite)

 

Zuerst den Deckel des 5.Gangs entfernen

 

Das Getriebegehäuse geöffnet mit Antriebs- und Abtriebswelle sowie Differential-Antriebsrad

 

Die Innereien des Getriebes: Antriebs- u. Abtriebswelle, Differential, Rückwärtsgang

 

Schaltmechanismus und der 5.Gang

 

Die Ausgleichskegelräder wurden getauscht (Rep-Satz verwendet) und alles wieder zusammengebaut. Der gewünschte Erfolg dieser Riesenaktion trat jedoch nicht ein. Das Geräusch war immernoch da und nun vor allem in Kurven lauter bzw. leiser je nach Fahrtrichtung. Nun tat ich das, was ich von Anfang an hätte tun sollen: Das Radlager der entsprechenden Seite wechseln. Es war wie oben erwähnt ohnehin von Anfang an vorhanden. Als die erledigt war, war dieses typische Geräusch tatsächlich weg.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Wenigstens habe ich dadurch wieder einen Motorwechsel mehr auf meinem Konto. Darin werde ich immer besser. Trotzdem ein schwacher Trost für die ganze Arbeit und die lange Zeit ohne den Wagen fahren zu können.

 

So ging längere Zeit ohne nenneswerte Umbauten ins Land. Zwischendurch viel mir ein fast kompletter Satz 16" BORBET BS in die Hände, der mal anprobiert wurde.

 Da eine Felge fehlte und eine weitere etwas beschädigt war und die Optik nicht wirklich überzeugte, kamen die alten Räder wieder dran.

 

Ansonsten passierte durch die Ausbildung und das damit verbundene niedrige Einkommen und das anschließende Studium mit noch weniger zur Verfügung stehenden Finanzen nichts weiter. Der Wagen lief gut und brachte mich sogar bis nach Dänemark und zurück, sowie zum Praxis- und Diplomsemester regelmäßig nach Wolfsburg.

Hier sollte noch angemerkt werden, dass schon relativ kurz nach Fertigstellung des VR6-Umbaus ein nicht ganz unwichtiges Teilepaket angeschafft wurde, welches durch mühevolle Sparmaßnahmen lange abgezahlt wurde. Diese Teile (zumindest einige daon) sollten einen nicht unerheblichen Einfluß auf die gesamte weitere Entwicklung dieses Fahrzeugs haben. Eigentlich muss ich sagen, dass der Wunsch nach einem Turbo-Umbau bereits von Anfang an in meinem Kopf war. Mit dem VR6-Umbau wurde der Grundstein dazu gelegt. Alles weitere ging jedoch erst einige Jahre später vorwärts. Viele meiner Freunde hatten schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass ich überhaupt jemals noch diesen Turbo-Umabau durchziehen würde. Ich war quasi schon damit abgeschrieben oder in Vergessenheit geraten.

 

Weiter gehts mit dem Kapitel BREMBO-Bremsanlage (ab 2009)

Bevor dann endgültig der TURBO-Umbau an der Reihe ist (ab 2010 und für die nächste Zeit)

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